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Bei der steirischen Harmonika handelt es sich um ein sogenanntes Handzug-instrument.

Die steirische Harmonika besteht aus einem Balg, der durch das Zudrücken und Aufziehen einen Luftstrom erzeugt, um die Stimmzungen in Schwingung zu bringen und somit Töne zu erzeugen.

Das „Handzuginstrument“ ist eine neue deutsche Bezeichnung. Der älteste Name dieser Instrumentengruppe ist eigentlich Harmonika ( Vorläufer des Harmoniums )

Das System der Tonerzeugung ist auch z.B. in einer Mundharmonika zu finden.

Heute wird in der Regel auch Akkordeon dazu gesagt. Der Laie kann die einzelnen Bauformen und damit auch unterschiedlich zu spielenden Instrumente meistens nicht auseinanderhalten.

Es gibt natürlich auch einige andere Begriffe dafür wie :

Handharmonika, Ziehharmonika, Ziehorgel, Quetschkommode, Quetschn, Handorgel, Riemenorgel, Zerrwanst, Schifferklavier, Ziach, Zugin, Steirische, Heimatluftkompressor, Wanzenpress, Knöpferlharmonika, Ziachorgel, Ziachharmonie, Zugorgel, ……

Das diatonische Akkordeon ( auch diatonische Harmonika ) ist ein Instrument mit diatonischem, wechseltönigem Diskant und Bass. Das bedeutet auf Zug und Druck werden unterschiedliche Töne erzeugt. In der Bauform und der Anzahl der Tasten kann es in sehr weiten Grenzen variieren.

Die steirische Harmonika findet heute hauptsächlich Verwendung in der Volks - / Volkstümlichen Musik, vor allem in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowenien, Bayern, aber natürlich auch in vielen anderen Ländern und vermehrt auch bei uns. Der Unterschied zur diatonischen Handharmonika besteht vor allem in der Verwendung der sehr stark klingenden Helikonbässe und dem Gleichton.

Das Wort „Steirisch“ hat nur wenig mit dem Land Steiermark zu tun. Diese Bauart des Akkordeons wurde in Wien erfunden (deshalb auch früher oft als Wiener Modell bezeichnet). Durch den diatonischen Aufbau ist sie besonders dazu geeignet, alpenländische Volksmusik zu spielen, diese Musik wurde in Wien „ steirisch“ genannt als Synonym für ländliche Musik und daher wurde das neue Instrument „Steirische Harmonika“ genannt.

Produziert wird das Instrument vorwiegend in Österreich, Tschechien, Südtirol und Bayern bei verschiedenen meistens relativ kleinen Betrieben. Zu nennen sind hier unter Anderem :

Müller Bad.St. Leonhard, Kärnten, Österreich;  

Novak Klagenfurt Kärnten, Österreich

Strasser, Steiermark, Österreich 

Die Instrumente werden häufig in Einzelanfertigung nach Kundenwunsch, mit dem entsprechenden Holz und der entsprechen Ausstattung genau angefertigt. Gute Instrumente sind erst ab ca. 3.500,- € zu erhalten, wobei nach Oben vieles möglich ist, was sich zum einen durch die Bauweise und das verwendete Material ergibt und zum Anderen sehr wesentlich durch die verwendeten Stimmzungen, welche durch einen geringeren Luftverbrauch das Spielen angenehmer machen ( weniger Kraftaufwand, leichtgängig, guter Klang ). 

In den letzten Jahren hat sich die steirische Harmonika wieder stark verbreitet. Es besteht aktuell ein großes Interesse daran, das Spielen der steirischenn Harmonika zu erlernen. 

Hierfür ist Flori Michlbauer mit seiner Literatur und die hervorragende Arbeit der Michlbauer Harmonikawelt maßgeblich zu nennen.



                                                                                      © Hans-Michael Altenberg

                                                                                                   Harmonikaschule